Neuer Durchbruch in der HIV-Behandlung bringt Forschende einer möglichen Heilung näher

Forschende sind einer möglichen „funktionellen Heilung“ von HIV einen Schritt näher gekommen. Auf einer Konferenz in Boston präsentierten Wissenschaftler der University of California in San Francisco vielversprechende Ergebnisse einer neuen Immuntherapie.

Bei drei Teilnehmer:innen konnte das Virus nach einer einmaligen Behandlung mit genetisch veränderten Immunzellen langfristig unterdrückt werden – ganz ohne die übliche medikamentöse Therapie. Bei zwei Patient:innen blieb HIV sogar über mehrere Monate bis fast zwei Jahre lang nicht nachweisbar. Die Therapie funktioniert, indem Immunzellen so verändert werden, dass sie sowohl HIV-infizierte Zellen zerstören als auch sich selbst vor einer Infektion schützen.

Obwohl sich die Forschung noch in einem frühen Stadium befindet, sehen Wissenschaftler:innen darin einen wichtigen Schritt hin zu einer langfristigen, möglicherweise einmaligen Behandlung von HIV. Weltweit leben derzeit mehr als 40 Millionen Menschen mit dem Virus.

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