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George Clooney boykottiert Brunei weiterhin

George Clooney boykottiert Brunei weiterhin

09/05/2019 13:58

George Clooney fordert, dass der Druck auf Brunei aufrechterhalten wird, obwohl das Land die Gesetzgebung zur Todesstrafe widerruft.

Das kleine südostasiatische Land, in dem das strenge Gesetz der Scharia Anwendung findet, sorgte im vergangenen Monat für eine Welle internationaler Proteste, als per Gesetz die Todesstrafe durch Steinigung für homosexuelle Männer eingeführt wurde.

Nachdem sich die Nachricht über die Einführung dieses Gesetzes in Windeseile verbreitet hatte, forderten viele Prominente, unter ihnen George Clooney, Ellen Degeneres und Sir Elton John, Brunei zu boykottieren. Am 6. Mai aber gab das Land dem globalen Druck nach, und der Sultan von Brunei gab bekannt, dass das Land die Todesstrafe für homosexuellen Sex künftig nicht weiter anwenden werde.

Obwohl dies natürlich eine gute Nachricht für alle LGBTQ-Bürger von Brunei ist, hat Clooney jetzt in einer Erklärung verlauten lassen, nicht nachgeben und den Druck auf das Land weiterhin aufrecht erhalten zu wollen. In seiner Erklärung gegenüber Deadline schrieb Clooney: „Nach einem großen Rückschritt ist dies ein großer Schritt nach vorne. Diese Entscheidung stellt in Aussicht, dass Bürger von Brunei nicht mehr hingerichtet werden, nur weil sie homosexuell sind. Er sendet aber auch die sehr wichtige Botschaft an Länder wie Indonesien und Malaysia, dass ein hoher Preis dafür gezahlt werden muss, wenn man Gesetze dieser Art erlässt. Der Preis dafür ist nicht, dass die Menschen die Hotels dieser Länder boykottieren, sondern dass Unternehmen und Großbanken kaum mehr Geschäfte mit diesen Ländern machen werden. Dieser ökonomische Druck hat jetzt schon enorm viel bewirkt. Allerdings ist das Gesetz zur Steinigung ihrer Bürger noch in Kraft, was bedeutet, dass Brunei, sobald der Druck nachlässt, einfach wieder damit beginnen könnte, das Gesetz anzuwenden. In Hinsicht auf den Boykott bedeutet das, dass jeder tun muss, was er für richtig hält. Ich und meine Familie jedenfalls werden in unseren Anstrengungen nicht nachlassen, bis dieses drakonische Gesetz vollständig abgeschafft ist."