MARIO ist der beste schwule Film 2018! Nach den preisgekrönten Filmen ROSIE und FÖGI IST EIN... BBC ernennt ersten LGBTIQ*-Korrespondenten In den letzten Jahren überzeugte Ben Hunte sowohl als... Deutschland führt dritten Geschlechtseintrag ein Ein großer Erfolg für Intersexuelle, namentlich besonders... Jan Q. Maschinski: Ausstellungseröffnung an Silvester Ein ungewöhnlicher Abend, um eine Ausstellung zu... Unterschiede zwischen Schwulen- und Heterobeziehungen Erwartungsgemäß gibt es einige interessante Unterschiede... Kissimee: Abenteuer garantiert! In dem bei Orlando gelegenen Ort Kissimmee liegen Natur und... 33. TEDDY AWARD – Vorverkauf hat begonnen! In ziemlich genau zwei Monaten wird der 33. TEDDY AWARD... #NeverForget: Madonna mahnt mit Stonewall-Gruß gegen das Vergessen Mit einem Foto aus der New Yorker Schwulenbar Stonewall Inn... Die NSFW-Jahresstatistik: Wer will Donald Trump nackt sehen? Zum Ende des Jahres veröffentlicht die größte Website... Landtag Baden-Württemberg: Polizeieinsatz wegen Pöbel-Politiker Stefan Räpple ist einer der profiliertesten Krawallmacher... Upsahl: Die Liebe, ein seltsames Spiel „Mein bester Freund Zack ist schwul, und seine Freunde... Filmtipp: Der verlorene Sohn Dass falsch verstandene und ausgelebte Religion Schlimmes... Brasiliens Community reagiert auf Präsidentschaft von Homohasser Bolsonaro mit Massenhochzeit Brasiliens LGBTIQ* haben derzeit viel tun. Nach der Wahl... Vivienne Westwood: Punk, Ikone, Aktivistin Die britische Designerin ist eine unkonventionelle Personen... Am Freitag: Zayn „Icarus Falls“ Er war erfolgreich bei einer Boyband, er landete einen Hit... Schotten auf Jersey Reisevideos, die uns erfreuen: Die beiden Schotten Finlay... „Schwul, schwarz und Furry“: E-Sportler des Jahres nutzt Auszeichnung für LGBTIQ*-Shoutout Bei der Verleihung der The Game Awards in Los Angeles wurde... Cher kommt – wir haben die Tourtermine! Man mag von ihrer Interpretation der ABBA-Klassiker halten,... 70 Jahre Menschenrechte: Zum Geburtstag alles Liebe! Eine Mehrheit der Deutschen gehört einer christlichen... Tag der Menschenrechte: LGBTIQ* weltweit gegen Homophobie Zum 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der... Der Duft von Freiheit Als Tor zu den Rocky Mountains ist Denver ein idealer... Europas Sozialdemokraten wählen LGBTIQ*-Freund Timmermans zum Spitzenkandidaten Beim Parteitag der europäischen Sozialdemokraten in... Europa-Ministerin lanciert Protestbewegung gegen Ungarns und Polens Blockade bei LGBTIQ*-Fragen Nachdem Ungarn und Polen eine Initiative des Europäischen... Das Unboxing Video zum Besten X-mas Geschenk ever, garantiert! Jedes Jahr aufs Neue kommt Weihnachten überraschend und... Großherzog vereidigt schwulen Premier Sieben Wochen nachdem Luxemburgs schwuler Premier Xavier... #Camp: Musik liegt in der Winterluft Camp. Endlich kann man dieses alte Wort mal wieder... #Lesung: Christoph Klimke und Gustav Peter Wöhler Zwei queere Kulturschaffende vereinen ihre Kräfte in der... Australiens Oscars werden zum Manifest für queere Rechte Die Award-Gala der Australian Academy of Cinema and... Zucker fürs Auge: Tobias Hartmann Der 28 Jahre alte Barkeeper aus Berlin ist einer der... Grüße von den Mister-Germany-Finalisten Hin- und hergerissen sind wir ... Eigentlich sollte man...
Australiens Oscars werden zum Manifest für queere Rechte

Australiens Oscars werden zum Manifest für queere Rechte

06/12/2018 12:30

Die Award-Gala der Australian Academy of Cinema and Television Arts war in diesem Jahr sehr queer. Neben Nicole Kidman als beste Nebendarstellerin in „Boy Erased“ räumten die Darsteller des TV-Drama „Riot“ über Australiens LGBTIQ*-Bewegung ab

Die jährliche Award-Gala der Australian Academy of Cinema and Television Arts (AACTA) war in diesem Jahr schön queer. Neben Nicole Kidman als beste Nebendarstellerin in „Boy Erased“ räumten die Darsteller des LGBTIQ*-Dramas „Riot“ ab

Die AACTA-Awards-Gala ist das Jahres-Highlight der australischen Filmbranche und bekommt jedes Jahr viel Presse. In diesem Jahr galt neben dem Konversionstherapie-Drama „Boy Erased“ in der Sparte der Kinofilme besonders die TV-Produktion „Riot“ als Favorit, die von den Anfängen der australischen LGBTIQ*-Bewegung erzählt (blu berichtete). „Riot“ gewann von den elf Nominierungskategorien zwar nur vier, davon aber in der wichtigen Kategorie Best Telefeature or Miniseries sowie beiden Hauptdarstellerkategorien, in denen Damon Herriman und Kate Box ausgezeichnet wurden. Box nutzte die Entgegennahme des Preises für eine Verneigung vor den Verdiensten queerer Pioniere.

„Wir haben Riot im Vorfeld Entscheidung über die Ehe für alle gedreht, was eine ziemlich harte Zeit für viele Leute aus der (LGBTIQ*-)Community war (blu berichtete). Für mich war die Tatsache, dass ich in dieser Zeit einen Arbeitsplatz hatte, der die Community wertschätzt, eine Art Lebensrettung“, so Box in ihrer Dankesrede. „Ich widme diesen Preis den 78ern! Danke für euren Kampf und vergebt uns den Schmerz, den ihr ertragen musstet.“

Auch Damon Herriman, der mit einer Video-Dankesrede zugeschaltet wurde, widmete seinen Preis den „78ern“, deren Bezeichnung auf das Geburtsjahr des Gay & Lesbian Mardi Gras in Sydney sowie die Organisatoren diverser weiterer LGBTIQ*-Demos in Australien im Jahr 1978 zurückgeht. Nicole Kidman, die den Preis als Beste Nebendarstellerin in „Boy Erased“ bekam, nutzte den Anlass, um für Filme mit einem gesellschaftskritischen und politischen Ansatz zu werben. Auf dem roten Teppich sagte sie: „Filme wie dieser haben es derzeit schwer. Es ist schwer, ein Publikum für sie zu gewinnen und es ist schwer, sie zu produzieren (...) Wissen Sie, ich bin auch in Aquaman dabei. So was ist nicht schwer (...) Ich weiß nichts über das Durchbrechen von Grenzen. Ich bin einfach froh darüber, dass dieser Film Beachtung findet.“

„Boy Erased“, der in Deutschland unter dem Titel „Der verlorene Sohn“ am 21. Februar 2019 startet, gewann auch für die Beste Drehbuchadaption einer Buchvorlage durch Joel Edgerton.