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215.000 Südkoreaner wollen Seoul Pride wegen „Obszönität“ verbieten

215.000 Südkoreaner wollen Seoul Pride wegen „Obszönität“ verbieten

12/07/2018 12:29

Über 215.000 Südkoreaner haben eine Petition auf der Website ihres Präsidenten Moon Jae-in unterzeichnet, die ein Verbot des Gay-Pride von Seoul fordert. Die Veranstaltung sei „obszön“ und führe zur Verbreitung von sexuell übertragbaren Infektionen

Über 215.000 Südkoreaner haben eine Petition auf der Website ihres Präsidenten Moon Jae-in unterzeichnet, die ein Verbot der fürs Wochenende geplanten Gay-Pride-Parade in Seoul fordert. Die Veranstaltung sei „obszön“, „abscheulich“ und führe zur Verbreitung von sexuell übertragbaren Infektionen

Man diskriminiere keine Homosexuellen, aber man wolle ihren „abscheulichen Gewohnheiten“ nicht auf einem Platz zugucken müssen, der der Bevölkerung zum Entspannen und Ausruhen diene. Ein solcher Ort sei die Seoul Plaza, wo am 14. Juli die Festivitäten zum 18. Seoul Queer Culture Festival (so der offizielle Name des Seoul Pride) stattfinden. Die Petition „Widerstand gegen Queer-Event vorm Rathaus von Seoul“ will das verhindern. Mit den Abscheulichkeiten meinen die Initiatoren der Petition unter anderem „knappe Kleidung“, „Unterwäsche“, „trinken und rauchen“ sowie drastische Aktionen, bei denen sich Demonstranten Kunstblut auf die Handgelenke schmieren, um auf die hohen Selbstmordraten von LGBTIQ*-Jugendlichen aufmerksam zu machen. Außerdem würden Events wie das Seoul Queer Culture Festival zur Verbreitung von sexuell übertragbaren Infektionen beitragen. 

Die Petition, die bereits im Juni auf der offiziellen Blue-House-Website des südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in gepostet wurde, hat bis jetzt über 215.000 Unterstützer auf den Plan gerufen. Dass sie zu einem tatsächlichen Verbot der Pride-Parade führt, ist unwahrscheinlich, dennoch ist sie ein Indikator für die unterentwickelte Akzeptanz von LGBTIQ* in dem ostasiatischen Land. Laut einer Umfrage von 2017 sind über die Hälfte der Einwohner gegen gleichgeschlechtliche Ehen. Homosexualität ist in Südkorea nicht verboten, allerdings dürfen Schwule im Militär nicht offen mit ihrer sexuellen Orientierung umgehen und es fehlt an Antidiskriminierungsgesetzen. Der Hauptstadt-Pride findet seit dem Jahr 2000 statt.